Dann kam eine Zeit als Teenager, in der ich Weihnachten gehasst habe. Familienchaos jedesmal. Schier unerfüllbare Erwartungen an den einen heiligen, grossen Bescherungstag im Jahr.
Seit ein paar Jahren liebe ich Weihnachten und die Vorweihnachtszeit wieder. Ich bin in der Regel gut genug organisiert, dass ich die Geschenke noch vor dem allgemeinen Weihnachtsshopping-Wahnsinn besorgen kann und habe Freude und Musse damit.

Es ist jetzt kühler und früh dunkel, was ich früher gehasst habe. Jetzt geniesse ich es zu Hause zu sein und aus dem Fenster die Wolken, den Regen und Schnee zu beobachten, eine heisse Tasse Tee zu geniessen, mich meinen Dingen zu widmen, zu lesen oder einfach zu sein. Ich erlebe die Qualität des Winters jetzt als Rückzugs-, Ausruh- und Besinnungszeit, wie sie ihm in verschiedenen Philosophiemodellen (wie z.B. der chinesischen Medizin) zugeschrieben wird.
Als aktiven Gegenakzent würde ich diesen Winter gern mal wieder das Skifahren versuchen... mal sehen, ob dies nicht nur eine Idee bleibt.
Die Vorweihnachts-Märchenfilme gehören einfach dazu. Ich habe immer über meine Mutter gelacht, die diese Märchen liebt und jedesmal wenn es richtig schneit, verträumt meint: "Das ist wie im Märchen..." Jetzt weiss ich, was sie meint... es ist irgendwie ein warmes Gefühl ums Herz.
Deshalb freue ich mich auf die Adventszeit mit Kerzen und Gemütlichkeit, duftenden Keksen, genossen auf dem Sofa mit einem heissen Getränk, eingewickelt in eine flauschige Decke. Ausruhen und wohlig sein... hmmmm...

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit!
cool! :O) schön dass du uns weihnachts-irren endlich verstehst ;O)
AntwortenLöschensach mal... gibts hier auch bald mal wieder was neues zu lesen?
AntwortenLöschenKommt sofort, Madam! ;o) siehe zuoberst in meinem Blog... ;o)
AntwortenLöschenÜbrigens... danke fürs Kommentieren. Habe eine Saufreude (tschuldigung) an Kommentaren... ;o)
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