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Sonntag, 17. Juli 2011

Mon Dieux - Montreux!

Luusmeitli-Weekend in Montreux! =)

Naja, vom Jazzfestival haben wir irgendwie nicht viel gesehen, aber das macht gar nix! Wir hatten es einfach gut miteinander und wollen das wiederholen... =) Shopping und Schnörring macht eben auch total Spass!



Montreux ist schön...! Aber im Moment regnet es grad aus allen Kübeln... Wir werden gemütlich Zmörgelen und uns dann das Chauteau Chillon angucken. Das ist der Plan.

Soviel von unterwegs, ich meld mich vielleicht später noch ausfürlicher zu diesem Thema... over and out... =)

Montag, 11. Oktober 2010

Berlin & Hamburg

Ich bin am Sonntag von einer Städtereise nach Berlin und Hamburg zurückgekehrt und hier meine Impressionen:

Die Mauer
... oder was davon übrig ist, muss man natürlich gesehen haben, wenn man in Berlin ist. Entlang des ursprünglichen Verlaufes ist eine Doppelreihe Pflastersteine mit gelegentlichen Erinnerungsplaketten in den Boden eingelassen. Eigentlich waren es ja 2 parallel verlaufende Mauern - und dazwischen die Todeszone. Ist man darin entdeckt worden, wurde man von beiden Seiten der Mauer sofort erschossen...

Ein gutes Stück Mauer wurde als Denkmal stehen gelassen und von diversen Künstlern mit Graffiti-Zeichnungen gestaltet: Die Eastside Galery. Ich war fotografisch begeistert! =)

Architektur

Auffällig waren die vielen Glasfronten der neueren architektonischen Kreationen, welche ich natürlich nutzte, um mich mit Spiegelungen auszutoben.

Grünzeug

Obwohl beide Städte gross, chaotisch und manchmal irgendwie schmuddlig auf mich wirkten (man verzeihe mir - ich bin wohl einfach von der Schweiz verwöhnt und lobe mir die sorgfältige und präzise Sauberkeit der Eidgenossen!!!), fand man zum Glück auch grüne Oasen - riesige Parkanlagen, welche von den Einwohnern als Naherholungsgebiete genutzt werden.

Historische Gebäude

Ähnlich wie in Rom, war ich auch hier von den historischen Meisterwerken beeindruckt. Im Gegensatz zu Rom hatte das Ganze hier zwar grosse aber nicht die absolut gigantischen Ausmasse. Rom hab ich irgendwie gigantös in Erinnerung... =)

Alt neben Neu - Backsteine neben Glas
Kunterbuntes Neben- und Durcheinander
Was einem in beiden Städten wie die Faust aufs Auge schlägt, ist das enge Nebeneinander von alt und neu. Oft sah man supermoderne Gebäude mit viel Technik und direkt daneben-davor-dahinter ein oder mehrere historische Bauwerke. Das war irgendwie verwirrend, hatte aber seinen Reiz...

Der Berliner Dom neben einer Baustelle - sieht eigentlich wie eine Fotomontage aus, hat aber wirklich so ausgesehen... irgendwie surreal.

Wasser

Beide Städte werden von Wasser dominiert. Ich mag Wasser. Wir haben denn auch in beiden Städten eine Schiffs-Sightseeing-Tour gemacht.

Am Wasser essen und die Sonne dazu geniessen, ist natürlich auch immer wieder schön =)

Kunst

Also echte Kunst im klassischen Sinn liebe ich! Kunstvoll in Marmor gearbeitete Skulpturen - jedes Detail stimmt. Sehr beeindruckend! Der Schöngeist und die Ruhe im Museum wirkten sehr entspannend im Gegensatz zur geschäftigen Hektik der Stadt.

Im krassen Gegensatz dazu stand eine Foto- und eine Kunstausstellung in Hamburg. Der Fotograf ist meines Erachtens nach einfach ein blutiger Stümper! Ich war perplex. Gib einem Fünfjährigen eine halbwegs funktionierende Kamera in die Hand und lass ihn 10 Filme verballern... und schon hätte man genügend Bilder für eine solche Ausstellung! Oder was bitte schön ist so kunstvoll daran, verschieden farbige Quadrate oder konzentrische Kreise zu malen - das kann jeder! JEDER! Ich würde mich nie trauen, sowas auszustellen... Aber gut, vielleicht ist das die Kunst... seht mir den Sarkasmus nach.

Shopping

Wie man sieht haben wir auch die Läden unsicher gemacht =) Im KaDeWe (Kaufhaus des Westens in Berlin) hab ich mir raz-faz ein neues Objektiv geleistet (eigentlich wollte ich ja nur zusätzliche Speicherkarten kaufen, da ich neuerdings in verlustfreiem Format fotografiere, was sich natürlich in gigantischen Dateigrössen niederschlägt...)

Kulinarisches
Zuletzt haben wir also auch nicht schäbig gespeist =)
Manchmal hatten wir eine Idee, was wir essen wollten und nahmen weite Strecken in Kauf, um es zu finden =)

Rote Grütze mit Vanillesauce - hmmmm... einfach grützig =)

Das Wort zum Sonntag
Insgesamt haben wir viel gesehen. Wir sind viel gelaufen und vielleicht hätte man sich durch bessere Vorbereitung der Routen einiges davon ersparen können... andererseits entdeckt man eine Stadt wohl nur richtig, wenn man unherirrt =)

Sonntag, 11. April 2010

Freiburg, ich komme...

Dieses Weekend war ich bei einer Freundin in Freiburg im Breisgau zu Besuch und wir hatten ein richtig schönes Girlie-Weekend =O) Wein trinken, essen, power-shooopppen! und viel reden, reden, reden wie einem der Schnabel gewachsen ist... war super! Danke!

Am Samstag sind wir ausserdem im Schwarzwald spazieren gegangen und haben Pfannkuchen mit Heidelbeeren verspeist... hhmmmm...! =O) Anschliessend wurden mir das Wasserschloss, die Feenwunschzettel und die coolen Holzfiguren im Wald gezeigt. Den Drachen fand ich genial! =O) Hatte richtig Angst vor dem! =O))

Jetzt bin ich schon wieder zurück und muss meine Shopping-Beute analysieren =O) Die Hälfte davon verschenk ich so wie so... =O) Aber was, das verrat ich hier noch nicht ;o)

Sonntag, 7. Juni 2009

Feiburg im Breisgau


Letztes Wochenende haben Marco und ich wie schon erwähnt eine Freundin in Freiburg im Breisgau besucht. Wir hatten Riesenglück mit dem Wetter! Immer, wenn wir rausgegangen sind, bliebs bis auf ein paar Tropfen trocken und heiterte sogar ein paarmal auf, hingegen hat es meist aus allen Kübeln geschüttet, sobald wir drinnen waren...

Ich bin schlicht begeistert von dieser Stadt! Vor allem die Altstadt mit den vielen kleinen Läden, den Bächle und dem Markt um das Münster ist sehr charmant.

Die Stadt strahlt Lebensfreude und eine Leichtigkeit aus. Viel Grün in den Strassen, enorm viele Rosen überall und Kletterpflanzen die sich die Fassaden hochranken. Immerwieder Obst- und Nussbäume in Innenhöfen und beinahe jeder Balkon ist reich mit Pflanzen geschmückt. Das Leben scheint da mit Musse zelebriert zu werden. Was für ein Unterschied zum hektischen, gestressten Zürich! Ich fühlte mich da einfach wohl!
Wir kamen Freitag spät um Mitternacht an und genossen noch ein Glas Wein auf dem Balkon. Es regnete und wir zündeten die Kerzen zum Regentropfenkonzert an. Gemütlich plauderten wir noch ein bisschen, bis wir schliesslich ins Bett sanken.

Marco und ich mussten wohl sehr müde gewesen sein, denn am nächsten Morgen schliefen wir bis ca. 11:00 Uhr. Nach einem reichhaltigen, gemütlichen Frühstück erkundeten wir noch den Markt und die Altstadt bevor wir ein mexikanisches Geburtstagsessen - Mole - miterleben durften. Mole besteht aus 15 verschiedenen Chilisorten, Schokolade und sonst noch ein paar Dingen und bildet die Sauce für das Hühnerfleisch, welches mit einem Tomatenreis gereicht wird. Hmmmm... sehr lecker. Und dann natürlich Geburtstagskuchen!
Nach der Party stiegen wir auf einen nahegelegenen Aussichtsturm und bewunderten die Aussicht. Dann gings schon wieder zum Essen in eine der lokalen Brauereien. Mann, haben wir in diesen zwei Tagen viel gegessen!

Am nächsten Tag verdienten wir uns das Frühstück wenigstens damit, dass wir erst auf einen Hügel gelaufen sind, auf dem das Restaurant war. Von da sind wir einfach weitergelaufen durch den Wald.

Tja und dann schon wieder zurück zur Wohnung, schnell füttern und tränken (natürlich) und ab zum Bahnhof und zurück nach Zürich...

Das Wochenende war super! Einfach mal raus aus Zürich, dem Alltag, dem Stress... und den Kopf lüften... was anderes sehen!

Freitag, 17. April 2009

Barcelona

Nach einer ziemlich intensiven Phase, in der ich viel Energie meinem Job widmete, geniesse ich nun 17 Tage wohlverdiente Ferien!

Über die Osterfeiertage war ich mit Marco in Barcelona. Anfänglich hatten wir einige Schwierigkeiten eine Unterkunft zu finden und die Couchsurfer-Community in Spanien fokussiert sich leider allzuoft auf junge, attraktive Frauen... nicht gerade die Idee von der Sache. Als dann auch noch das Wetter schlecht wurde, war die Laune so ziemlich im Eimer. Doch wir rappelten uns wieder auf und bekamen schliesslich doch noch Gelegenheit unsere erste Couchsurfing Erfahrung zu machen. Wir wurden für die letzten beiden Tage von einem spanischen Pärchen, welches etwas ausserhalb von Barcelona lebt, eingeladen. Die beiden zeigten uns einen Tag lang die ganze Umgebung von den Hügeln bis zum Strand und auch Girona, eine Stadt, die im Gegensatz zu Barcelonas Touristenhektik angenehm normal und sauber war - und das alles mit dem 3 Monate alten Baby im Schlepptau!


Im Gegensatz zu Rom sind Barcelonas Dimensionen etwas kleiner, was es aber leichter macht, den Überblick zu behalten und die interessanten Orte in vernüftiger Zeit zu erreichen - allenfalls auch zu Fuss.

Samstag, 11. April 2009
Ankunft im Flughafen und Transfer in die Stadt. Mit dem Tramper auf dem Rücken suchen wir nach einer Unterkunft und können schliesslich etwas am Stadtrand finden. Also kaufen wir uns einen 5-Tagespass für die Zone 1, was sich als sehr nützlich herausstellte. Wir freuten uns auf unser erstes traditionell spanisches Abendessen und bekamen von der Rezeptionistin einen Insidertip. Obwohl wir nach der Hin- und Herrennerei mit schwerem Gepäck sehr müde sind, gehen wir dieses Restaurant suchen, welches sich dann aber leider als sehr billig auf allen Ebenen entpuppt. Ich würde es als Esshalle bezeichnen, beleuchtet durch kalte Neonröhren, dekoriert mit verstaubten Plastikblumen. Die Bedienung ist superlangsam, das Essen an der Grenze zum Geniessbaren... wir sind enttäuscht und hoffen, dass uns die Rezeptionistin nicht darauf anspricht, um nicht mit einem Lächeln im Gesicht lügen zu müssen und zu behaupten, dass es uns gefallen und geschmeckt hat...

Sonntag, 12. April 2009
Ausschlafen... ins Zentrum fahren... essen... die Lebensgeister regen sich, sind aber faul und unmotiviert...
Mit Hilfe eines geliehenen Reiseführers suchten unsere nächste Unterkunft, denn das erste Hotel wollten wir nur für 2 Nächte buchen. Wir haben in einem kleinen Hostal im Carrer de Feran Glück und buchen eine Nacht. Den Rest des Tages irren wir ziemlich ziellos herum. Es regnet. Schliesslich fahren wir durchgefroren und miesepetrig ins Hotel zurück. Nach etwas Entspannung und Aufwärmen hat mich Marco in ein Restaurant meiner Wahl eingeladen. Das Restaurant der ersten Wahl war für den ganzen Abend restlos ausgebucht, doch schliesslich entschied ich mich für das Agua am Hafen. Und das war sensationell! Unsere Geschmacksknospen hatten Fiesta und das Ambiente war stilvoll-gemütlich, das Personal sehr freundlich und aufmerksam. Wir hatten einen schönen Abend! Das Highlight war meiner Meinung nach das Dessert: Walderdbeeren mit grünem Pfeffer in Vanillesauce gratiniert! Leute, das war ein Traum! Und obwohl wir zum Ende fast geplatzt wären, haben wir alles weggeputzt!

Montag, 13. April 2009
Ausschlafen... Emails checken... Hey, wir haben ein Couchsurfing-Angebot! Die Stimmung steigt zusehends und wir kontaktieren unseren Gastgeber um die Details zu besprechen.
Wir verschoben uns von Sant Just ins Zentrum und unsere neue Unterkunft, das Hostal Fernando. Die Sonne scheint endlich und es ist warm. Shopping ist angesagt.

Dienstag, 14. April 2009
Wir treffen unseren Gastgeber vor der Katedrale und nach einem kurzen Kaffee fahren wir mit dem Auto der Küste entlang in ein Dorf am Fusse der Berge. Dort treffen wir seine Frau und seine Tochter. Nach Bezug unseres abermals neuen Quartiers fahren wir auf ein Hochplateau, welches eine wirklich interessante Kulisse bietet. Kegelförmige Büsche auf einer offenen Ebene, rauher Wind, Stille. Wir sind die einzigen Menschen.
Danach fahren wir nach einem kurzen Boxenstopp zum Strand, wo Marco etwas Gitarre spielt und das Meer mit seinen Füssen beehrt.

Wir fahren nach Girona, wo wir auch zu Abend essen.
Alles in allem ein schöner Tag und wir sind verdient müde, als wir ins Bett sinken.

Mittwoch, 15. April 2009
Wir fahren nach Barcelona und machen die Touri-Bus-Tour.


Wir besichtigen die Familia Sagrada und den Park Güell.



Zurück bei unseren Gastgebern bekommen wir selbstgemachte Tortilla, eingemachte Peperoni (hmmm) und Chorizo zu essen. Sehr fein!

Donnerstag, 16. April 2009
Aufstehen, packen, verabschieden. Wir fahren nach Barcelona und verstauen unser Gepäck in einem Schliessfach am Hauptbahnhof (Sants). Ich will unbedingt noch etwas auf die Shoppingmeile (Avenida Diagonal).
Danach gings schon wieder zum Flughafen und zurück in die Schweiz...