Sonntag, 13. Dezember 2009

D'n'D - Dungeon and Dragons

Heute erzähl ich euch mal, was ich so in meiner Freizeit mache.

Ein paar Leute treffen sich regelmässig um in voller Rüstung und bewaffnet bis an die Zähne in dunkle Grüfte zu steigen und unheimliche Monster bis auf den Tod zu bekämpfen...

Klingt das freaky? Naja, ist es vielleicht ein bisschen, aber nur ein bisschen. Das Spiel (auch Rollenspiel genannt) funktioniert ein bisschen wie eine Mischung aus Geschichten erzählen und selber teilnehmen. Man stelle sich eine Geschichte wie Herr der Ringe vor und dann, dass man einen Charakter daraus selbst leitet und spielt mit all seinen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen. Wer jetzt meint, dass man dabei wild in der Stube rumhüpft (und schauspielert), ist auf dem falschen Dampfer.

Vielmehr werden die Charaktere eher nach mathematischen Mechanismen generiert und zu Papier gebracht. Es gibt übrigens ein ganzes Spielerhandbuch mit Regeln, wie einzelne Aktionen vor sich gehen. Als Beispiel: wenn ich als "Aria" jemanden heilen will, muss ich dazu einen Heilzauber sprechen. Was ich dazu brauche und wie viele Lebenspunkte ich heilen kann, wird wiederum auf meiner Spruchliste beschrieben und in einer mathematischen Formel definiert: 1d8+1 in diesem Beispiel (d.h. dass ich einen 8-seitigen Würfel werfe und 1 addiere).

Auf dem Bild seht ihr die Spielfiguren und das Spielfeld, welches in 5-fuss grosse Felder unterteilt ist. So ein Spielfeld wird in den Kampfepisoden verwendet und die Figuren bewegen sich in strategischen Manövern wie Schachfiguren über das Feld.

Es ist eigentlich wie eines der unzähligen Computer-Adventure-Games, nur dass man zusammen mit echten Menschen an einem Tisch sitzt und Spass zusammen hat, so dass die sozialen Fähigkeiten nicht vollkommen verkümmern... =O)

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