Das letzte Wochenende hatte ich Gelegenheit auf einen Firmenausflug von Marcos Geschaeft mitzugehen. Also erst mal ist das Wort Ausflug ziemlich untertrieben, denn es waren 3 Tage in Schweden... alles bezahlt! Dann die Destination - Schweden mit Uebernachtung im Eishotel... muss ich noch mehr sagen? Ja, ich muss!
Das Hotel wird jedes Jahr komplett neu gebaut, da es im Sommer schmilzt. Die normalen Zimmer sind schon cool (im wahrsten Sinne des Wortes... -5 Grad Celsius), aber dann gibt es noch einen kuenstlerischen Trakt, wo jedes Zimmer nach einem bestimmten Thema von einem Kuenstler gestaltet wurde... Hammer!
Also wir sind am Freitag um 5 Uhr morgens los und versammelten uns am Flughafen. Die ganze Firma wurde in ein speziell gechartertes Flugzeug gestopft... Nach der Landung in Kiruna brach ein kleines Chaos los, da wir uns in der Ankunftshalle schon fuer die Tagesaktivitaeten umziehen mussten, obwohl wir gar nicht genau wussten, was eigentlich auf dem Programm stand... dann ab mit Bussen zum Eishotel und gleich aufs Schlachtfeld...
Unterhalb des Hotels waren 3 fussballplatzgrosse Felder mit diversen Schneehaufen vorbereitet. Es wurden 6 Teams gebildet. Die erste Aufgabe bestand darin eine Schneeburg zu bauen und eine Flagge zu gestalten. 4 Stunden Zeit... Zwischendurch konnte man sich im geheizten Zelt verpflegen und ein bisschen ausruhen... Danach gingen die Schlachten los... Schneeballschlacht alla Voelkerball und versuchen die Flagge des Gegners in die eigene Burg zu bringen... viel Spass! Gegen Ende wurde es dann aber immer rabiater, da keine vorbereiteten Schneebaelle mehr vorhanden waren und die Leute sich mit Eisklumpen gegenseitig zu verletzen begannen... Die letzte Schlacht wurde dann auch kurzfristig abgesagt...
Dann gabs auch bald schon Abendessen draussen im Zelt. Es gab so was wie Paella aber auf nordisch mit Rentierfleisch... und danach die Eisbar, wo alles aus Eis war, auch die Trinkgefaesse, und einige Leute mit den Vodkacocktails ziemlich abgestuerzt sind...
Die Uebernachtung in den kalten Zimmern des Eishotels war ein Erlebnis fuer sich! Dick eingepackt in Thermowaesche, Schlafsack (den ich mir bis ueber den Kopf gezogen habe) und mit Schals mumifiziertem Kopf hab ich eigentlich ganz gut geschlafen... fast besser als die zweite Nacht in der ueberheizten Huette... und ob ihr es glaubt oder nicht, ich hab mich irgendwie an die Kaelte gewoehnt... ich der Obergfroerli...
Am naechsten Tag wurden wir an einen nahegelegenen See gefahren, wo unser Forestcamp bestehend aus drei Huetten im Wald aufgebaut war. 18 Teams traten in 11 verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Disziplinen wie Hundeschlitten fahren, eisfischen, Snowmobil fahren, mit einer Druckluftkanone Kartoffeln auf ein Zielfeld schiessen, Biatlon, GPS Parcour, Eier werfen mit einem selbst gebauten Katapult, Raetsel loesen, etc. Sehr viel Spass. Das Hundeschlitten fahren war genial. Die Hunde konnten es kaum erwarten, loszurennen und haben geheult was die Lungen hergaben...
Am Abend waren wir hundemuede aber auch gutgelaunt vom gelungenen Tag. Abendessen fand diesmal in der warmen Gaststaette statt. Niedergegartes Rentierfilet... sehr lecker! Danach noch ein kurzer Besuch in der warmen Bar... aber alle waren ziemlich kaputt von den letzten 24 Stunden... schliesslich ging ich um 2 Uhr morgens ins Bett und bemerkte, dass es eigentlich wegen der Zeitumstellung schon 3 Uhr morgens war...
Ein bisschen ausschlafen am naechsten Tag, fruehstuecken und ab zum Flughafen und zurueck nach Zuerich...
Ich hatte sehr viel Spass. Danke!
Montag, 29. März 2010
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen