Samstag, 19. Juni 2010

Sonisphere Festival 2010 - meh Dräck!

Oh mannomannomann! Wie geil war das denn?! Ein sehr erdig-erdendes Erlebnis! Oh heiliger, kühl-saftiger Matschimatsch! Ein einziges Schlammfest so weit das Auge reicht. Wir kämpften uns durch knöcheltiefen Dreck, der bei jedem Schritt schmatzend und schlürfend versuchte unsere Schuhe zu verspeisen...

Die zeltenden Festivaller taten mir einfach leid. Einige werden ihre Zelte im Matsch nie mehr wiederfinden, weil diese von den heranströmenden Menschenmassen einfach in den Dreck niedergetreten wurden. Nicht sehr fein, aber es ist ja so schön ein Schwein zu sein... mit Verlusten war definitiv zu rechnen.

Einmal zwang mich der Matsch sogar auf die Knie, weil ich Marco zu schnell folgen wollte - mein Körper drehte sich, aber meine Füsse blieben wie festzementiert an Ort und Stelle... pflatsch, da war ich auch schon mit den Kien im Dreck und opferte je 3 Schlucke Bier, die ich in beiden Händen für die Jungs transportierte, auf dem Schlammaltar direkt vor die Füsse von 3 fremden Jungs, die mir lachend und mitfühlend wieder auf die Beine halfen und mir gratullierten, dass ich nur so wenig verschüttet hatte von dem wertvollen Festivaltreibstoff...


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Und dann gings irgendwann endlich los und Metallica hatte ihren Auftritt. Was soll ich sagen. Es war einfach meeeega! Bei "nothing else matters" hab ich fast geheult...

Hier eine sehr schöne Version mit Orchester für euch:

Auf dem Hinweg hat das Dorf schon recht krass ausgesehen. Horden von Schlammgestalten pilgerten in alle Richtungen und trampelten auf ihrem Weg jede grüne Fläche einfach nieder. Aber auf dem Heimweg sah der Ort aus wie von einem Schlammtsunami überrollt. Der Dreck arbeitete sich sogar bis in den zürcher Hauptbahnhof vor... überall wo wir dann durchkamen, gab es Wiedererkennung von Mitfeiernden und die Leute gaben Kommentare wie: "Guck mal, das ist auch Jonschwil!" Grins, war schon cool.

Montag, 14. Juni 2010

Kinesiologie Prüfung - Lektion 1

Ich habe vor 4 Jahren eine Kinesiologieausbildung begonnen, welche ich nun mit einer schriftlichen Prüfung und einer Diplomarbeit abschliessen werde. Wer mehr über die Ausbildung erfahren möchte, informiert sich auf www.ikamed.ch.

Bis zur Prüfung werdet ihr von mir einige Übungen präsentiert bekommen, die im Alltag leicht angewendet und nützlich sein können.

Hier 2 Übungen aus dem BrainGym

Die Eule - eine super Büroübung


Wie wird die Übung gemacht?
Mit der rechten Hand den linken Schultermuskeln greifen und mit angenehmem Druck massieren. Den Kopf auf eine Seite drehen und am Ende des natürlichen Bewegungsradius ausatmen. Die Entspannung nutzen um den Kopf falls möglich noch etwas weiter zu drehen. Den Kopf mit dem Einatmen zurück zur Mitte und zur anderen Seite drehen. Ausatmen wie auf der ersten Seite. Den Ablauf (auf beide Seiten) 2-3 mal wiederholen. Dann die Schulter wechseln und den ganzen Ablauf wiederholen.

Worauf ist dabei zu achten?
Die Übung langsam machen. Der Muskel braucht mindestens 8 Sekunden um sich zu längen und sich neu einzustellen.

Was wird dadurch aktiviert und gefördert?
- das Hören
- die Denkfähigkeit
- Kurz- und Langzeitgedächtnis
- Harmonisierung von Hören-Sehen-Bewegung
- Arbeit an Tastaturen und Bildschirmen
- mathematisches Rechnen
- das Höhrverständnis


Die Denkmütze


Wie wird die Übung gemacht?
Die Ohren von innen nach aussen mit angenehmem Druck ausstreichen. Oben beginnen und nach unten vorarbeiten. Dabei die Ohren sanft etwas in die Länge ziehen.

Worauf ist dabei zu achten?
Von innen nach aussen und von oben nach unten. Dabei atmen.

Was wird dadurch aktiviert und gefördert?
- über 400 Akupunkturpunkte am Ohr werden aktiviert!
- die Aufmerksamkeit wird auf das Höhren gelenkt
- Kann Spannungen in den Schädelknochen lösen
- Der Sprachbereich wird aktiviert: Denken in Worten und Denkfertigkeiten
- Die Formatio reticularis: hilft wichtige von unwichtigen Geräuschen zu unterscheiden
- das Höhren mit beiden Ohren
- das Hörverständnis
- Innerer und äusserer Dialog
- Entschlüsseln und Verschlüsseln von Sprache

Freitag, 28. Mai 2010

Tauchen in Dahab



Bin gerade aus Dahab, Ägypten zurückgekommen, wo ich mein Open Water Diver Brevet abgeschlossen habe. Das Tauchen war cool und dank täglicher Magnesiumeinnahme (gegen die Waden- und Zehenkrämpfe) sowie Joe, meinem sehr angenehmen und netten Instruktor, war das Ganze ganz entspannt. An dieser Stelle sei auch meiner Tauchschwester N. zu danken, welche mir ruck-zuck ihren Tauchanzug und ihre Tauchtasche ausgeliehen hat! Der Anzug hat sehr gut gepasst und ich war sehr froh um die Probemöglichkeit, weil so ein Ding doch einiges kostet. Ohne die Tasche wär ich so wie so verloren gewesen!



Ganz dem Gegenteil entsprach leider der Umgang mit den Daha(ra)bern... wir waren ja auf Einiges gefasst, aufgrund zahlreicher Erfahrungen, aber die Ägypter schaffen es, sich punkto Frechheit und Arroganz selbst immer wieder zu toppen... es sei hier der Ausflug zum "Colored Canyon" erwähnt (vom Schlendern auf dem "Bazar" fang ich gar nicht erst an)... Ich dachte wirklich, dass wir die Fahrt durch die hügelige Geröllwüste mit einem Tempo von 70 km/h nicht überleben würden. Sagen durften wir nichts, da uns der Guide immer wieder den Mund verbot... Dann lernten wir wirklich interessante Dinge über Politik und europäische Frauen... ich erspare euch die Details besser... aber wir liessen es uns nicht nehmen diese Episode als ziemlich unprofessionell beim Veranstalter zu melden.



Doch genug mit dem Gemotze. Der Canyon war wirklich sehenswert. Man beurteile das Resultat selbst. Ich bin jedenfalls zufrieden.




Mittwoch, 12. Mai 2010

Licht am Horizont?

Die zweite Poolsession meines Tauchkurses war etwas ruhiger, aber dafür gingen einige Übungen schlechter... ich war nicht mehr so nervös und das fehlende Adrenalin machte sich bemerkbar. Maske fluten und abnehmen, war ein Graus... Wasser in der Nase geht gar nicht! Und: Wadenkrämpfe, Wadenkrämpfe, Wadenkrämpfe... mühsam ohne Ende!

Hab mir deshalb neue Flossen gekauft und bin heute damit im Hallenbad rumgepaddelt, um meine Muskulatur an die Bewegung zu gewöhnen (das ist das einzige, was langfristig gegen die Krämpfe hilft). Die Flossen sind schon cool... nur ein kleiner Wadenkrampf, aber dafür Zehenkrämpfe, die ich über 10 min. nicht wegbrachte... eine Zehe nach der anderen, wie wenn sie sich abgesprochen hätten... sorry * Scheisse *!

Das Maske fluten und abnehmen hab ich ca. 10 bis 20 mal geübt und fühl mich jetzt viel besser und sicherer damit. Ich denke sich wohlzufühlen ist der Schlüssel zum ganzen Tauchspass, also heisst es üben, üben, üben...

Man wird mich in den nächsten Tagen wohl häufiger im Hallenbad antreffen... =O)

Samstag, 1. Mai 2010

Ist die Motivation ersoffen?

Also nachdem ich ja die ganze Woche Tauchtheorie gebüffelt habe und zwar jeden Abend bis mindestens um Mitternacht (!) gings heute schon sehr früh aus den Federn und nach Embrach (!?) ins Hallenbad für die praktischen Übungen.

Naja, was soll ich euch sagen. Das war vielleicht krass! Ich hasse Wasser in der Nase und in den Augen und in den Ohren... hab ich so nebenbei gemerkt. Die Ausrüstung ist kolossal schwer, so dass ich alleine gar nicht alles mit dem ÖV schleppen konnte...

Mein Instruktor war ziemlich hektisch (über Wasser) und ich war total überfordert, alles zu sehen und zu kapieren... obwohl er am Schluss meinte, dass ich es sehr gut machen würde.

Ich hatte dauernd Wadenkrämpfe und stand fast immer kurz vor der Panik. Das ganze läuft der menschlichen Natur schon mächtig zuwieder! Und als ich aus dem Pool gestiegen bin und mich der Instructor fragte, wie ich mich jetzt fühle, sagte ich ganz ehrlich: "Ich glaub, ich brech die ganze Übung ab!"

Ich werde den Poolteil sicher fertig machen, soviel halt ich durch und dann seh ich weiter. Aber im Moment bin ich gerade meine Motivation am suchen. Wahrscheinlich ist sie im Schwimmbad Embrach ersoffen... =O)

PS: erfahrene Taucher in meinem näheren Umkreis meinten natürlich, dass das beim ersten Mal völlig normal sei... =O) haha... =O)

Sonntag, 11. April 2010

Freiburg, ich komme...

Dieses Weekend war ich bei einer Freundin in Freiburg im Breisgau zu Besuch und wir hatten ein richtig schönes Girlie-Weekend =O) Wein trinken, essen, power-shooopppen! und viel reden, reden, reden wie einem der Schnabel gewachsen ist... war super! Danke!

Am Samstag sind wir ausserdem im Schwarzwald spazieren gegangen und haben Pfannkuchen mit Heidelbeeren verspeist... hhmmmm...! =O) Anschliessend wurden mir das Wasserschloss, die Feenwunschzettel und die coolen Holzfiguren im Wald gezeigt. Den Drachen fand ich genial! =O) Hatte richtig Angst vor dem! =O))

Jetzt bin ich schon wieder zurück und muss meine Shopping-Beute analysieren =O) Die Hälfte davon verschenk ich so wie so... =O) Aber was, das verrat ich hier noch nicht ;o)

Dienstag, 6. April 2010

Böja, Expedit und wie sie alle heissen...

Ich hab wiedermal einen Wohnungs-Reorganisations-Schub... ;o) Das ist eigentlich nichts Schlimmes und tut auch nicht weh... ;o) ...es ist nur eine Art (von vielen) für mich, kreativ zu sein...

Und drum war ich heute wieder in der IKEA. Dort hab ich unter anderem eine Tischlampe gesehen, die ich aber lieber als Deckenlampe im Schlafzimmer gehabt hätte...

Grübel, grübel und studier, dann mach ich sie halt mir...
Fix auseinandergenommen und eine Deckenhalterung dranmontiert... selbst das IKEA-Personal ist nicht mehr nachgekommen und hat gemeint, dass man diese Lampe nur genauso brauchen kann, wie sie verkauft wird... ha! Denkste! Cleverchen McMoni läuft dem Gyver den Rang ab, wenn es um Einrichtungslösungen geht! =O)

Aber nach dem Zusammenbasteln eines Expedit-Regals, aufkleben von Möbeltatoos und Lampenbearbeitung bin ich jetzt müde... vielleicht mach ich dann mal Bilder, wenn alles fertig ist und zeig euch mein Werk... bis dann, gute Nacht!

Montag, 29. März 2010

Von wegen alter Schwede...

Das letzte Wochenende hatte ich Gelegenheit auf einen Firmenausflug von Marcos Geschaeft mitzugehen. Also erst mal ist das Wort Ausflug ziemlich untertrieben, denn es waren 3 Tage in Schweden... alles bezahlt! Dann die Destination - Schweden mit Uebernachtung im Eishotel... muss ich noch mehr sagen? Ja, ich muss!

Das Hotel wird jedes Jahr komplett neu gebaut, da es im Sommer schmilzt. Die normalen Zimmer sind schon cool (im wahrsten Sinne des Wortes... -5 Grad Celsius), aber dann gibt es noch einen kuenstlerischen Trakt, wo jedes Zimmer nach einem bestimmten Thema von einem Kuenstler gestaltet wurde... Hammer!

Also wir sind am Freitag um 5 Uhr morgens los und versammelten uns am Flughafen. Die ganze Firma wurde in ein speziell gechartertes Flugzeug gestopft... Nach der Landung in Kiruna brach ein kleines Chaos los, da wir uns in der Ankunftshalle schon fuer die Tagesaktivitaeten umziehen mussten, obwohl wir gar nicht genau wussten, was eigentlich auf dem Programm stand... dann ab mit Bussen zum Eishotel und gleich aufs Schlachtfeld...

Unterhalb des Hotels waren 3 fussballplatzgrosse Felder mit diversen Schneehaufen vorbereitet. Es wurden 6 Teams gebildet. Die erste Aufgabe bestand darin eine Schneeburg zu bauen und eine Flagge zu gestalten. 4 Stunden Zeit... Zwischendurch konnte man sich im geheizten Zelt verpflegen und ein bisschen ausruhen... Danach gingen die Schlachten los... Schneeballschlacht alla Voelkerball und versuchen die Flagge des Gegners in die eigene Burg zu bringen... viel Spass! Gegen Ende wurde es dann aber immer rabiater, da keine vorbereiteten Schneebaelle mehr vorhanden waren und die Leute sich mit Eisklumpen gegenseitig zu verletzen begannen... Die letzte Schlacht wurde dann auch kurzfristig abgesagt...

Dann gabs auch bald schon Abendessen draussen im Zelt. Es gab so was wie Paella aber auf nordisch mit Rentierfleisch... und danach die Eisbar, wo alles aus Eis war, auch die Trinkgefaesse, und einige Leute mit den Vodkacocktails ziemlich abgestuerzt sind...

Die Uebernachtung in den kalten Zimmern des Eishotels war ein Erlebnis fuer sich! Dick eingepackt in Thermowaesche, Schlafsack (den ich mir bis ueber den Kopf gezogen habe) und mit Schals mumifiziertem Kopf hab ich eigentlich ganz gut geschlafen... fast besser als die zweite Nacht in der ueberheizten Huette... und ob ihr es glaubt oder nicht, ich hab mich irgendwie an die Kaelte gewoehnt... ich der Obergfroerli...

Am naechsten Tag wurden wir an einen nahegelegenen See gefahren, wo unser Forestcamp bestehend aus drei Huetten im Wald aufgebaut war. 18 Teams traten in 11 verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Disziplinen wie Hundeschlitten fahren, eisfischen, Snowmobil fahren, mit einer Druckluftkanone Kartoffeln auf ein Zielfeld schiessen, Biatlon, GPS Parcour, Eier werfen mit einem selbst gebauten Katapult, Raetsel loesen, etc. Sehr viel Spass. Das Hundeschlitten fahren war genial. Die Hunde konnten es kaum erwarten, loszurennen und haben geheult was die Lungen hergaben...

Am Abend waren wir hundemuede aber auch gutgelaunt vom gelungenen Tag. Abendessen fand diesmal in der warmen Gaststaette statt. Niedergegartes Rentierfilet... sehr lecker! Danach noch ein kurzer Besuch in der warmen Bar... aber alle waren ziemlich kaputt von den letzten 24 Stunden... schliesslich ging ich um 2 Uhr morgens ins Bett und bemerkte, dass es eigentlich wegen der Zeitumstellung schon 3 Uhr morgens war...

Ein bisschen ausschlafen am naechsten Tag, fruehstuecken und ab zum Flughafen und zurueck nach Zuerich...

Ich hatte sehr viel Spass. Danke!